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Kneipenbilder - Teil 1

Ich bin intensiver Kneipengänger, schon seit Jahrzehnten. Bevorzugt bin ich dabei spät abends unterwegs, weil das einfach mit meinem Lebensrhythmus am besten harmoniert. Ich fühle mich wohl in dieser Umgebung. Natürlich nicht in jeder Kneipe. Aber das macht ja nichts, denn es gibt ja oft nicht nur eine einzige. Ich sehe in der »Kneipenwelt« eines Landes oder einer Region einen wesentlichen kulturellen Faktor, der mir wichtig ist. Es stört mich nicht im geringsten dabei allein unterwegs zu sein. Wie kontaktfreudig ich dabei bin, das kann sehr unterschiedlich sein, je nach momentaner Laune und je nach dem, wie der Tag so war. Manchmal möchte ich mich gerne unterhalten, manchmal will ich aber auch meine Ruhe haben. Das lässt sich ja recht gut steuern durch die Wahl des Sitzplatzes (an der Theke oder allein an einem Tisch). Ich langweile mich dabei nie, weil ich fast immer ein Buch dabei habe.

Erst seit ich auf die spiegellose X-Pro1 umgestiegen bin und die Kamera fast immer dabei hab, tut sich mit meinem Kneipenthema was. Mir sind dabei auch Ideen gekommen, an die ich vorher keinen einzigen Gedanken verschwendet hätte: Die Kneipe ohne Menschen finde ich zum Beispiel einen interessanten Aspekt. Natürlich ist das Publikum für die Atmosphäre in einer Kneipe sehr wesentlich. Aber ob ich mich in einer Kneipe wohl fühle oder nicht, das wird von mehreren Faktoren bestimmt. Das Publikum ist zweifellos einer davon - aber es ist nicht alles. Deshalb achte ich jetzt viel aufmerksamer auf das Ambiente der Kneipe, kleine Details oder der Raum als Ganzes.


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