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Bus-Alpentour 2017:
Die Infrarot-Aufnahmen

Meine Alpenfahrt im Herbst 2017 war nicht nur ein wunderbar entspannender und genussvoller Urlaub, sondern das Wetter war auch oft schön "infrarot-freundlich". Eindrucksvolle Infrarotbilder brauchen nämlich günstige Voraussetzungen. Dafür ist zum Beispiel die Art der Bewölkung sehr wichtig. So angenehm ein Tag mit strahlend blauem Himmel von den meisten Menschen empfunden wird, so vergleichsweise reizlos finde ich ihn oft für Infrarot-Aufnahmen. Der blaue Himmel wird nämlich nur sehr dunkel wiedergegeben und kann dadurch sehr leicht etwas Drückendes oder sogar Bedrohliches bekommen.

Wolken sind da hilfreich. Aber auch die sollten nicht zu "schwer" sein, weil sie sonst die Bildwirkung ungewollt dominieren. Ich mag für Infrarot am liebsten die hauchdünnen Schleierwolken, die einem im sichtbaren Licht manchmal schon fast nicht mehr auffallen. Mit der Infrarotkamera fotografiert werden sie aber richtig heraus gehoben. Ein wahrer Genuss bei Landschaftsaufnahmen ist es natürlich auch, dass im IR atmosphärischer Dunst fast vollständig verschwindet. Ein bombastischer Fernblick ist das Ergebnis.


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