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Elsass im April 2018

Ich war über ein verlängertes Wochenende mit einem meiner Oldtimer im Elsass unterwegs bei herrlichem Wetter. Ich habe ordentlich gefaulenzt und es mir gut gehen lassen (vor allem auch kulinarisch). Es war aber trotzdem genug Zeit zum entspannten Fotografieren übrig.

Ich habe ja eine ganz stattliche Sammlung an Objektiven, die ich natürlich bei so etwas mitnehme (im Auto ist ja genug Platz). Allerdings hab ich keine Lust haufenweise Zeugs mit mir rumzuschleppen. Ich mache es deshalb schon lange so, dass ich kurz überlege wonach mir fotografisch gerade der Sinn steht. Wenn möglich beschränke ich mich dabei auf zwei Objektive. Der Rest bleibt in der Tasche. An dem Elsass-Wochenende fiel die Wahl auf das Zoom 2,8-4/18-55 mm und die Festbrennweite 2,8/14 mm.

Erste Feststellung: Das kleine Zoom hat zwar im Objektiv einen recht leistungsstarken Bildstabilisator, aber der kamera-interne der X-H1 setzt da noch mal eins drauf und macht dieses Objektiv auch für Nachtaufnahmen um einiges brauchbarer, ohne dass man ständig bei ganz hohen ISO-Werten unterwegs ist.

Zweite Feststellung: Das 18-55 ist ja kein schlechtes Objektiv, aber mit einer guten Festbrennweite kann es natürlich qualitativ nicht ganz mithalten. Bei der Ausarbeitung der Elsass-Bilder habe ich aber gestaunt, wie gering der Qualitätsunterschied Zoom/Festbrennweite jetzt ist. Tatsächlich ist er für mich nicht mehr sicher erkennbar. Ich denke, das liegt nicht an den 24 MP gegenüber der 16 MP meiner anderen Kameras, sondern vermute, dass die Firmware der H1 wohl mehr "raus holt". Egal, wie auch immer: Ich war sehr positiv überrascht.

Dritte Feststellung: Die Tage im Elsass haben mir sehr gut getan. Ich war zwar schon oft dort unterwegs, habe aber beschlossen, dass es dieses Jahr nicht die einzige Elsassfahrt bleiben soll!


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