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Aosta bei Nacht
(September 2016)

Diese Bildserie stammt aus meinen Alpenurlaub im Herbst 2016.

Ich habe mich sehr schwer getan bei der Entscheidung, wie ich die Bilder ausarbeiten möchte. Die Kamera »sieht« bei dem nächtlichen Kunstlicht natürlich recht intensive Farben, das ist nicht verwunderlich. Das ist ein Blickfang, wie man sich denken kann. Je länger ich mich aber mit diesen Bildern befasst habe, um so mehr war es dieser farbliche Effekt, der mir viel zu sehr die Aufmerksamkeit des Betrachters sofort auf sich zog und vom eigentlichen Bild stark ablenken musste. Ich habe deshalb mit abgeschwächter Farbintensität und anderem Weißabgleich experimentiert. Das war schon besser, fand ich. Also weiter probieren. Schließlich war es aber die Ausarbeitung in Schwarzweiß, die mir bei den meisten Bildern am besten zusagte: Sie ist einfach »am ehrlichsten«, meine ich. Andererseits sind aber auch ein paar Bilder darunter, denen die Farbversion gut bekommt. Also warum sich Fesseln anlegen und nur eine durchgehende Version erzwingen? Ich fange deshalb diese Galerieserie mit den SW-Motiven an und gehe dann zu den Farbbildern über.

Zu den Aufnahmen selbst:

Ich habe mit dem Weitwinkel 2,8/14 mm an der X-Pro1 gearbeitet. Inzwischen habe ich mich an die Charakteristik dieses Objektivs ja gut gewöhnt. Sehr angenehm finde ich die Möglichkeit zwischen Autofokus und manuellem Scharfstellen mit Schärfentiefenskala ganz nach Bedarf zu wechseln. Natürlich habe ich die meiste Zeit mit offener Blende gearbeitet. Wegen der kurzen Brennweite ist aber trotzdem die Einstellung auf hyperfokale Distanz schon bei Bende 2,8 sinnvoll. Es kommt dann sogar noch der Vorteil dazu, dass der AF ja komplett abgestellt ist und gar nicht erst versuchen kann eine bessere Scharfstellung zu erreichen. Die, die ich mir rausgesucht habe, möchste ich schon wirklich auch haben!


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