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	<title>Der eye-Blog</title>
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	<description>Fotografie und Internet</description>
	<pubDate>Tue, 01 May 2012 21:16:18 +0000</pubDate>
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		<title>Ziemlich steife Models</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 21:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Portrait-Tricks]]></category>

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		<category><![CDATA[Handycam]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich probiere gerade ein paar neue Aspekte der Modelfotografie aus und habe mir für diesen Zweck ein paar ziemlich steife Models vor die Linse geholt.
Da sind sie also, meine neuen Models von voriger Woche. Standen da einfach so rum mitten in der Nacht und haben mich keines Blickes gewürdigt. Na ja, vielleicht konnten sie ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich probiere gerade ein paar neue Aspekte der Modelfotografie aus und habe mir für diesen Zweck ein paar ziemlich steife Models vor die Linse geholt.<span id="more-1211"></span></p>
<p><img class="alignleft" title="Model-Nachtbild-1" src="http://eye.de/pics/weippert-1.jpg" alt="" width="350" height="469" />Da sind sie also, meine neuen Models von voriger Woche. Standen da einfach so rum mitten in der Nacht und haben mich keines Blickes gewürdigt. Na ja, vielleicht konnten sie ja auch gar nicht anders.</p>
<p>Trotzdem fand ich sie gar nicht so uninteressant dann auf den zweiten Blick. Ich wollte ja eigentlich bloß ein bissle probieren, was diese alberne Handycam überhaupt so kann (das Samsung Galaxy 2, das ich mir jetzt zugelegt hab, nachdem mein schon sehr antiquiertes und noch nicht webfähiges olles Nokia langsam einfach nicht mehr wollte). Hatte ehrlich gesagt nichts Brauchbares erwartet. Dann war ich aber doch überrascht. Die Bilder sind nachts um zwölf durch ein Schaufenster aufgenommen, das Handy einfach gegen die Scheibe gedrückt. Mit der Belichtungs-Automatik war ich nicht der gleichen Meinung und hab deshalb auf -2 gestellt, ISO 100 erzwungen. Damit ist die Schärfe dann recht ordentlich.</p>
<p><img class="alignleft" title="und noch mal" src="http://eye.de/pics/weippert-2.jpg" alt="" width="350" height="449" />Okay, dass man leider immer große Tiefenscärfe hat, das ist natürlich systembedingt durch den winzig kleinen Sensor mit entsprechend kurzer Brennweite.</p>
<p>Arg gewöhnen musste ich mich erst mal ans Scharfstellen, das natürlich über antippen des gewünschten Bildpunkts auf dem Handy-Display geschieht. Das mag ja nett gement sein, ist aber für mich in der Praxis meistens eher hinderlich und nervig. Es würde wesentlich schneller gehen, wenn ich einfach über einen Schieberegler die geschätzte Entfernung einstellen könnte, was ja angesichts der hohen Tiefenschärfe überhaupt kein Problem wäre. Umso ärgerlicher, dass es bei schwierigen Lichtverhältnissen wie hier sogar passieren kann, dass der Autofokus irgendein ganz anderes Detail gefunden zu haben glaubt, brav &#8220;grün = scharf&#8221; meldet - und dann doch ein völlig falsch fokussiertes Bild liefert! Schade also, dass man das nur so und nicht anders ermöglicht hat.</p>
<p>Unterm Strich kostet&#8217;s also zusätzliche Zeit, weil man wiederholt korrigieren muss und vor allem nach jedem Druck auf den Auslöser natürlich andere vorgenommene Einstellungen wie die Belichtungs-Korrektur verloren gehen. Ich hab jedenfalls noch nicht gefunden, wo ich das auch mal dauerhaft einstellen könnte.</p>
<p>Ganz so schlimm war&#8217;s aber dann auch wieder nicht, weil die seltsame Steifigkeit meiner Models in diesem Fall ja auch ihre Vorteile hatte&#8230;</p>
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		<title>Eine interessante Erfahrung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 23:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pläne und Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Tips und Erfahrungen]]></category>

		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

		<category><![CDATA[alte Hardware]]></category>

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		<category><![CDATA[Häutung]]></category>

		<category><![CDATA[Kostbarkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Mac]]></category>

		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt bin ich eigentlich schon fast einen Monat lang mit meinem Büro in Rottenburg, merke aber erst in den letzten Tagen, wie ich allmählich auch gefühlsmäßig hier ankomme. Ich staune über diesen Effekt, mit dem ich nicht gerechnet habe.
Dem ging eine Phase voraus, in der ich mich so etwas wie &#8220;entwurzelt&#8221; gefühlt habe. Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt bin ich <em>eigentlich</em> schon fast einen Monat lang mit meinem Büro in Rottenburg, merke aber erst in den letzten Tagen, wie ich allmählich auch gefühlsmäßig hier ankomme. Ich staune über diesen Effekt, mit dem ich nicht gerechnet habe.<span id="more-1186"></span></p>
<p>Dem ging eine Phase voraus, in der ich mich so etwas wie &#8220;entwurzelt&#8221; gefühlt habe. Ich habe diesem Gefühl ein bisschen nachgespürt und mich gefragt woher es kommt.</p>
<h2>Häutungsprozess</h2>
<p>Ich bin in den letzten 10 Jahren ja mehrfach mit dem Büro umgezogen, aber immer nur von einem Raum in einen anderen innerhalb des selben Gebäudes. Der große Haufen auf dem Dachboden blieb bestehen und die Möbel auch. Als <em>Möbel</em> empfand ich auch die drei klobigen 21-Zoll-Röhrenmonitore, die mir ganz selbstverständlich erschienen. Die standen um mich herum wie eine sehr dicke Wand. Der &#8220;Häutungsproess&#8221; fing damit an, dass einer der drei klobigen Dinger inzwischen einfach nicht mehr wollte. Also war&#8217;s dann doch naheliegend, dass als externer Monitor für mein Notebook ein Flachbildschirm her kam (24 Zoll HP, den ich günstig bekommen habe).</p>
<p>Der stand erst mal erstaunlich lange nur in der Ecke bei mir, weil der passende Adapterstecker in Tübingen nirgends zu kriegen war (typisches Mac-Problem halt, weil die ja alle Nase lang was ändern&#8230;). Und das war ja nur eines von vielen Problemen. Ich war ja schon immer überzeugt davon, dass man alte Hardware niemals ausschalten sollte. Nur lässt sich&#8217;s halt beim Umzug nicht vermeiden.</p>
<h3>Der kostbare alte Kram</h3>
<p>Es kam so schlimm wie befürchtet: 2 Rechner und 2 Festplatten futsch! Nun bin ich wegen der Diabelichtung auf dieses Zeugs aber angewisen, weil der Belichter von einem Mac über SCSI gefüttert werden möchte und auch gar nicht sehr kooperativ ist, wenn man etwas neuere Hardware verwenden will. Die Problemlösung bestand deshalb in der Beschaffung &#8220;neuer alter Hardware&#8221;. Angenehm, weil nicht teuer, aber teilweise recht mühsam zu kriegen!</p>
<p>Erst seit zwei Tagen ist endlich wieder ein Zustand erreicht, der die Diabelichterei vom organisatorischen Aufwand her auf dem Niveau von vor einem Monat möglich macht (ewas besser sogar inzwischen)!</p>
<p>Mir ist klar geworden, dass <em>das</em> für mich eine wesentliche Komponente war, damit ich jetzt auch vollends hier &#8220;angekommen&#8221; bin. Ist zwar ein bisschen verrückt, aber ich empfinde das tatsächlich so: Der Umzug besteht für mich zu einem wesentlichen Teil darin, dass ich mir wichtige alte Kostbarkeiten <em>retten</em> kann. Und im wesentlichen ist das ja jetzt auch geglückt - puh!!!</p>
<p>Und zur Feier des Tages hab ich endlich auch meinen Namen am Briefkasten und an der Tür angebracht.</p>
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		<title>Vieles kann so einfach sein</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 03:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Denk mal nach...]]></category>

		<category><![CDATA[Nationen]]></category>

		<category><![CDATA[schwierig]]></category>

		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein Nachtmensch und ich geh gern in die Kneipe, hab auch meine Wohnung extra so gewählt, dass ich alles gut zu Fuß erreichen kann und meinen Führerschein nicht gefährde, was mir schon arg lästig wäre!
Gerade eben komme ich aus einer meiner hiesigen Stammkneipen (das &#8220;Tulipano&#8221;, eine kleine italienische Eckkneipe, die zu den Spielautomatenkneipen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein Nachtmensch und ich geh gern in die Kneipe, hab auch meine Wohnung extra so gewählt, dass ich alles gut zu Fuß erreichen kann und meinen Führerschein nicht gefährde, was mir schon arg lästig wäre!<span id="more-1177"></span></p>
<p>Gerade eben komme ich aus einer meiner hiesigen Stammkneipen (das &#8220;Tulipano&#8221;, eine kleine italienische Eckkneipe, die zu den Spielautomatenkneipen gehört. was ich eigentlich nicht so gern mag). Aber VARIATO DELECTAT, wie der Lateiner sagt (zu deutsch: Abwechslung bringt&#8217;s!). Nachts um zwei an einem Montag war nicht mehr sooo viel los. War aber nicht schlimm, weil mir eh heute mehr danach war, noch in aller Ruhe mein Weizen zu trinken. Also hab ich mich allein an einen Tisch gesetzt.</p>
<p>Nun ist das Tulipano nicht grad groß, so dass man schon rein räumlich immer irgendwie mit einbezogen ist. Es stellte sich schnell raus, dass die anderen vier in Reichweite recht gesprächig waren (klar, um diese Uhrzeit haben alle was getrunken, aber niemand war &#8220;besoffen&#8221;, ein sinnvolles Gespräch war kein Problem). Es waren 5 Leute aus 4 verschiedenen europäischen Ländern (alle konnten gut deutsch, was die Kommunikation natürlich erleichtert). Auch Bürger ursprünglich &#8220;verfeindeter&#8221; Balkan-Länder waren nicht eine einzige Minute ein Problem. Ein wirklich lockeres Gespräch kreuz und quer kam in Gang und die Stimmung war prima.</p>
<p>Warum muss eigentlich Vieles so kompliziert sein &#8220;draußen in der richtigen Welt&#8221;, frage ich mich? Oder anders gesagt: Eine mäßige Grundmenge an Alkohol, gleichmäßig verteilt, muss auch nachts um drei keine negativen Auswirkungen haben!</p>
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		<title>Manches wird anders werden</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 03:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pläne und Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Rottenburg]]></category>

		<category><![CDATA[Seminarraum]]></category>

		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

		<category><![CDATA[Workshops]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt hab ich gerade erst laut-zaghaft über meine Planung für 2012 nachgedacht, und schon passieren ganz handfeste Dinge, an die ich gar nicht gedacht hätte: Zum 15. Februar werde ich mit meinem Büro von Tübingen nach Rottenburg umziehen, und das wird einige neue Möglchkeiten eröffnen.
Ich will die Leser meines Blogs mit uninteressanten Dingen nicht langweilen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hab ich gerade erst laut-zaghaft über meine Planung für 2012 nachgedacht, und schon passieren ganz handfeste Dinge, an die ich gar nicht gedacht hätte: Zum 15. Februar werde ich mit meinem Büro von Tübingen nach Rottenburg umziehen, und das wird einige neue Möglchkeiten eröffnen.<span id="more-1166"></span></p>
<p>Ich will die Leser meines Blogs mit uninteressanten Dingen nicht langweilen. Halten wir einfach fest: Ich hatte keinen Umzug geplant. Nachdem sich aber ein paar Ereignisse ziemlich überstürzt hatten und genau im richtigen Moment ein sehr interessantes Mietangebot fast wie speziell für mich gemacht auftauchte, war der entscheidende Entschluss sehr schnell gefasst.</p>
<h2>Neue Möglichkeiten</h2>
<p>Über die viele unnütze Fahrerei zwischen Rottenburg und Tübingen (immerhin mehr als 100 Euro jeden Monat) hatte ich schon öfter nachgedacht. Da ich im Kreuzberg 28 aber schon über 10 Jahre mein Büro hatte und mich vom Umfeld der anderen Mieter her sehr wohlgefühlt habe, stand ein Umzug nie wirklich zur Debatte. Schließkich ist der Mensch ja bekanntlich ein Gewohnheitstier, und mindestens telweise trifft das auf mich auch zu.</p>
<p>In den neuen Mieträumen in Rottenburg kam einiges Attraktive zusammen: In ein paar Minuten von der Wohnung aus zu Fuß zu erreichen, ein schönes fertig eingerichtetes Büro und vor allem ein großer und sehr flexibel nutzbarer Seminarraum waren drei Argumente, die in der Waagschale Gewicht hatten. Ich werde dort gleichermaßen meine <a href="http://mpu-alarm.de/mpu-training.php" target="_blank">MPU-Trainings</a> in Kleingruppen abhalten können wie auch eine ganze Reihe an Foto-Workshops, die plötzlich um Einiges einfacher realisierbar erscheinen.</p>
<p>Damit sind manche zur Seite gelegte Überlegungen auch wieder neu zu durchdenken, was ich sicher bald in aller Ruhe tun werde. Ich bin schon sehr gespannt, was davon schließlich realisiert werden wird!</p>
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		<title>Pläne für 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 02:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pläne und Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>

		<category><![CDATA[Internet-Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[MPU]]></category>

		<category><![CDATA[Planung 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwuppdiwupp, schon ist der erste Monat des Jahres zu mehr als der Hälfte vorbei. Höchste Zeit, dass ich die Planung für das neue Jahr zusammenstelle und in den Kernpunkten festhalte!
Die wesentlichen Themen
Nicht überraschend für mich, aber in der Kombination sicher nicht für alle bekannt, die nur ab und zu mal hier rein schauen:

Fotografie
Bücher und Workshops
MPU-Training
Internet-Marketing

Na [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwuppdiwupp, schon ist der erste Monat des Jahres zu mehr als der Hälfte vorbei. Höchste Zeit, dass ich die Planung für das neue Jahr zusammenstelle und in den Kernpunkten festhalte!<span id="more-1153"></span></p>
<h2>Die wesentlichen Themen</h2>
<p>Nicht überraschend für mich, aber in der Kombination sicher nicht für alle bekannt, die nur ab und zu mal hier rein schauen:</p>
<ul>
<li>Fotografie</li>
<li>Bücher und Workshops</li>
<li>MPU-Training</li>
<li>Internet-Marketing</li>
</ul>
<p>Na klar, die <strong>Fotografie</strong> wird natürlich auch in 2012 so ziemlich der wichtigste Schwerpunkt sein bei meiner Arbeit. Ich habe vor mehr projektbezogen zu arbeiten und mich auf wenige Themen zu beschränken. Eines wird natürlich mit <strong>Infrarotfotografie</strong> zu tun haben und mindestens eines mit <strong>Menschenfotografie</strong>. Bestehende Themen werde ich nicht einfach sterben lassen, aber ich denke, etwas zielgerichtetere Ausrichtung würde mir gut tun. Deshalb nehme ich mir das für 2012 vor und werde demnächst sicher in einigen Beiträgen darauf eingehen.</p>
<p>Meine momentan zwei <strong>Bücher</strong> liegen mir am Herzen, und es wird deshalb auch bestimmt mehrere <strong>Workshops</strong> dazu geben; vielleicht auch nicht nur in Tübingen, sondern auch in anderen Gebieten Deutschlands. Ich bin an einer entsprechenden Idee gerade am basteln. Weil mir das Bücherschreiben durchaus Spaß macht, kann es sein, dass vielleicht auch ein drittes Buch folgen wird. Ein ganz konkretes Thema habe ich momentan nicht, aber ein paar Ideen wälze ich schon mal um. Schauen wir also mal, was es werden könnte und ob es wieder was Konventionelles wird (also Printmedium) oder vielleicht doch mal was ausschließlich als E-Book Veröffentlichtes. Mit diesem Gedanken muss ich mich aber erst noch näher anfreunden.</p>
<p>Gar nix damit zu tun hat ein Bereich, der mich zu meiner eigenen Überraschung inzwischen sehr interessiert und mit dem ich mich auch wirklich gerne beschäftige: <a href="http://mpu-alarm.de" target="_blank">mpu-alarm.de</a> heißt das Projekt, mit dem ich auch als Psychologe (mein eigentlich erlernter Beruf) wieder aktiv geworden bin. Noch vor etwas mehr als einem Jahr war ich mir sicher, dass ich DAMIT nun wirklich nichts zu schaffen haben will. Bekanntlich kommt ja aber manches anders als man denkt, und ein Interesse kann manchmal auch ziemlich überraschend erwachen. Mich fasziniert inzwischen einfach der Kontakt zu den extrem unterschiedlichen Menschen, mit denen ich dabei zu tun habe. Mein Interesse ist erwacht, als mir klar wurde, dass zwar alle das gleiche Ziel haben (den Führerschein nämlich), oft aber aus ganz verschiedenen Richtungen auf dieses Ziel zusteuern und im Begriff sind, es weit zu verfehlen. Genau das möchte ich verhindern, und zwar in sehr begrenzter Zeit. Das ist manchmal eine echte Herausforderung.</p>
<p>Im Zusammenhang damit ist auch das Thema <strong>Internet-Marketing</strong> zu sehen. Ich finde es faszinierend, was - richtig angepackt - ganz ohne Ausgaben für Werbung über die Suchmaschinen zu erreichen ist. Das Projekt mpu-alarm ist dafür das Paradestück: Inzwischen besuchen tatsächlich fast 40 Prozent der Leute, die zur MPU antreten müssen (immerhin rund 100.000 pro Jahr) meine Seite. Die durchschnittliche Verweildauer kann sich auch sehen lassen. Beides empfinde ich als schöne Bestätigung, dass ich mit meiner Arbeitsweise für Internet-Marketing gerade für kleinere Projekte ohne dickes finanzielles Polster goldrichtig liege.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten?</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 04:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Denk mal nach...]]></category>

		<category><![CDATA[meine Mutter]]></category>

		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, Weihnachten war ja wohl heute. Beziehungsweise der so genannte Heilige Abend. Ich will nicht behaupten, dass der mir als Tag was Besonderes bedeutet, aber ein Anlass für ein paar besondere Gedanken darf er schon sein.
Vielleicht ahnt man&#8217;s schon: Ich bin nicht gläubig, und an der lieben Tradition liegt mir auch nicht arg viel. Über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Weihnachten war ja wohl heute. Beziehungsweise der so genannte Heilige Abend. Ich will nicht behaupten, dass der mir als Tag was Besonderes bedeutet, aber ein Anlass für ein paar besondere Gedanken darf er schon sein.<span id="more-1141"></span></p>
<p>Vielleicht ahnt man&#8217;s schon: Ich bin nicht gläubig, und an der lieben Tradition liegt mir auch nicht arg viel. Über die Phase der Lästerei bin ich aber schon lange weg. Wem&#8217;s was bedeutet, dem sei&#8217;s natürlich gegönnt, ohne jegliches Naserümpfen. Mein Heilig Abend sieht meist so aus, dass ich den Tag erst mal ziemlich normal verbringe wie jeden stinknormalen Tag auch. Gegen Abend fare ich dann nach Sindelfingen, wo meine Mutter (84 Jahre) alleine lebt. An Weihnachten liegt ihr (zum Glück!) auch nix Besonderes, und die Schenkerei ist schon seit einer Ewigkeit abgeschafft. Wir essen zu zweit gut zu Abend (&#8221;Bunten Salat&#8221; und Ripple gab&#8217;s heute - meist im jährlichen Wechsel mit Buntem Salat und Bratwürsten; bedes mag ich auch sehr gern). Danach gibt&#8217;s von ihr immer noch selber gebackenes Weihnachtsgebäck und ein Glas Württemberger Rotwein oder zwei. Der Fernseher bleibt aus, was ich sehr angenehm finde.</p>
<p>Gegen halb elf bin ich heim gefahren. Erst mal Pause, und gegen eins dann noch eine recht angenehme Kneipentour, von der ich jetzt (4.45 Uhr) gerade heim komme und mich wohl fühle. Man sollte also nicht denken, dass im 20.000 Einwohner Kaff Rottenburg am Neckar der 24.12. monoton sein muss.</p>
<p>Meine Gedanken? Erst mal der, dass ich sehr froh bin, dass meine Mutter in diesem Alter immer noch weitgehend alleine zurecht kommt (eine Reihe körperlicher Zipperlein natürlich eingeschlossen) und auch in der Birne noch absolut fit ist. Die Themen der Gespräche sind leider nicht mehr der Hit (es geht hauptsächlich drum, wo&#8217;s grad weh tut - und das ist bei absolut jedem Besuch von A bis Z das Gleiche; was soll man da drauf also sagen?). Auch wenn es absolut nicht am Verständnis mangelt, ist halt das Interesse an anderen Themen weitgehend verschwunden.</p>
<p>Unsere Gespräche sind deshalb auch recht einseitig: Ich bekomme fast immer dasselbe zu hören und schweige dazu. Ist kein Problem, weil der Redeschwall trotzdem nicht endet. Das mag sich jetzt gemein anhören, ist aber einfach so. Seit mein Vater seit mittlerweile achteinhalb Jahren an Lungenkrebs gestorben ist, hat sich das nach und nach so entwickelt, weil er wohl als geduldiger Zuhörer fehlt.</p>
<p>Wie eng und persönlich ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Die Frage kann ich nicht wirklich beantworten. Mein Vater stand mir sicher in Vielem näher von seiner ganzen Art her. Andererseits beeindruckt mich der hartnäckige Wille meiner Mutter, noch alles geregelt zu kriegen und nicht ins Altersheim zu müssen, auf eine gewisse Art auch. Ich denke, ich bin insgesamt wesentlich selbständiger und &#8220;lebenstüchtiger&#8221; als sie es jemals war. Viele Sachen machen mir wesentlich weniger Angst als ihr. Aber ich bin schließlich auch in einer ganz anderen Generation aufgewachsen. Die &#8220;Symbiose&#8221; von Mann und Frau, wie sie meine Eltern hatten, waren für sie ganz normal. Und jetzt fehlt eben der eine wesentliche Teil dafür.</p>
<p>Nicht oft, abder doch an Tagen wie heute frage ich mich auch, wie es mir wohl in diesem Alter gehen mag, wenn ich das überhaupt erlebe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hotel Zur Heimat</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 02:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tips und Erfahrungen]]></category>

		<category><![CDATA[Hotel Zur Heimat]]></category>

		<category><![CDATA[Oberpfalz]]></category>

		<category><![CDATA[Weiden]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenes Wochenende war ich in Weiden in der Oberpfalz - etwas ab vom Schuss von Tübingen aus gesehen. Jedenfalls was es mein erster Besuch an diesem Ort.
Ich war dort, um mein neues Buch vorzustellen auf den Fototagen Weiden, auf denen auch mein Verlag präsent war. Sehr angenehm, dass man als Autor Übernachtung und Fahrtkosten bezahlt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenes Wochenende war ich in Weiden in der Oberpfalz - etwas ab vom Schuss von Tübingen aus gesehen. Jedenfalls was es mein erster Besuch an diesem Ort.<span id="more-1136"></span></p>
<p>Ich war dort, um mein neues Buch vorzustellen auf den Fototagen Weiden, auf denen auch mein Verlag präsent war. Sehr angenehm, dass man als Autor Übernachtung und Fahrtkosten bezahlt bekommt. Schließlich ist es ja auch in meinem eigenen Interesse die Werbetrommel etwas zu rühren. Und Spaß gemacht hat es auch, ehrlich gesagt.</p>
<p>Ich sags ganz direkt: Der Name <a title="Hotel Zur Heimat in Weiden in der Oberpfalz" href="http://www.hotel-zur-heimat.de/" target="_blank">&#8220;Zur Heimat&#8221;</a> war ja schon suspekt. Ich hab darunter eher was ziemlich Verstaubtes erwartet. Die Wirklichkeit war aber das krasse Gegenteil: Ein riesengroßes und bestens ausgestattetes Zimmer war schon mal eine sehr angenehme Überraschung. Das Bad lies auch nix zu wünschen übrig und hielt den hohen Standard.</p>
<p>Auf gar keinen Fall sollte man aber das Restaurant im Haus unbeachtet lassen: Ich hab&#8217;s mir an diesem Abend inklusive aller Getränke für genau 30 Euro wirklich sehr, sehr gut gehen lassen! Keine Standardküche, sondern was nicht Alltägliches. War natürlich klar, dass ich schon auf das Frühstück am nächsten Morgen gespannt war (Aufpreis: 5 Euro). Ein Buffet, das einen solchen Namen auch verdient war der erste Eindruck. Ich bin Käsefreund und wurde da ganz besonders überrascht: Nicht irgendwas Unscheinbares, sondern eine ganze Reihe von feinen Käsesorten am Stück zum selber Abschneiden haben mich begeistert.</p>
<p>Eigentlich kaum mehr überraschend, dass das Brot natürlich auch am Sonntag frisch war und die Marmelade natürlich nicht in klebrigen Minipäckschen abgepackt, sondern hausgemacht und offen serviert.</p>
<p>Ach so, Kaffeefreund bin ich ja auch. Ich hatte ein Einzelzimmer. Dass in der Kanne trotzdem ganze vier Tassen drin waren, fand ich dann doch auch sehr angenehm&#8230;</p>
<p>Man sieht also: Auch &#8220;Zur Heimat&#8221; muss ganz und gar nicht altbacken sein, und das auch noch zu einem prima Preis-Leistungs-Verhältnis!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Nachtspaziergänge</title>
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		<comments>http://eye.de/wordpress/?p=1128#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 02:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tips und Erfahrungen]]></category>

		<category><![CDATA[Nachtspaziergang]]></category>

		<category><![CDATA[Rauschen]]></category>

		<category><![CDATA[RAW-Konverter]]></category>

		<category><![CDATA[Stativ]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ist nicht besonders viel zu sehen, aber ich kann versprechen, dass es bald wesentlich mehr wird. Eine ganze Reihe schöner Aufnahmen sind inzwischen im Kasten!
Die Idee zu den Nachtspaziergängen kam mir angeregt durch die erstaunlich hohe Empfindlichkeit meiner offen umgebauten D300 bei manchen Lichtverhältnissen. Seit den Münchner Nachtaufnahmen mit Beate ist mir aber klar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist nicht besonders viel zu sehen, aber ich kann versprechen, dass es bald wesentlich mehr wird. Eine ganze Reihe schöner Aufnahmen sind inzwischen im Kasten!<span id="more-1128"></span></p>
<p>Die Idee zu den Nachtspaziergängen kam mir angeregt durch die erstaunlich hohe Empfindlichkeit meiner offen umgebauten D300 bei manchen Lichtverhältnissen. Seit den <a href="http://eye.de/wordpress/?p=1090">Münchner Nachtaufnahmen mit Beate</a> ist mir aber klar, dass das längst nicht bei jeder Lichtquelle so ist. Die meisten Energiespar-Beleuchtungen bringen für Infrarot nicht viel.</p>
<h2>Das Thema bleibt reizvoll</h2>
<p>Das ist aber kein Grund, um das Thema Nachtaufnahmen vorschnell abzuhaken. Schließlich gibt es Stative, und fast alle etwas moderneren digitalen Spiegelreflexkameras sind rauscharm genug, dass man auch mit ISO 800 noch sehr gut arbeiten kann, wenn einem sonst die Belichtungszeiten doch zu lang werden. Der RAW-Konverter von CS5 ist dermaßen leistungsfähig, dass man das Rauschen fast vollständig verschwinden lassen kann.</p>
<p>Warum also nicht zu lichtstärkeren Objektiven greifen und mit recht weit geöffneter Blende arbeiten plus Stativ, war bald mein Gedanke. Und siehe da, in der Nähe irgendeiner Lichtquelle (Straßenbeleuchtung, Schaufenster usw.) geht es sogar notfalls auch ohne Stativ.</p>
<p>Mein Stativ ist nicht so schwer, dass ich es als Ballast empfinde. Das 1,8/35mm (an der D300 entspricht das der Normalbrennweite durch den Verlängerungsfaktor 1,5) ist kompakt und nicht schwer, so dass die Kamera auch samt Stativ kaum eine Belastung ist. Für Nachtaufnahmen gefällt mir die Möglichkeit etwas längerer Belichtungszeiten (zwischen 1/8 und 1/2 Sekunde), weil da sogar Fußgänger schon sehr dynamisch verwischt dargestellt werden. Das Model bleibt ruhig stehen und hebt sich sehr schön ab. Prima, finde ich!</p>
<h2>Was ist beabsichtigt?</h2>
<p>Momentan ist ja erst der <a href="http://eye.de/gal/spaziergang-heppenheim/index.html">Heppenheimer Nachtspaziergang</a> online. Was soll das, fragen mich manche. Nun, es ist eben wirklich erst eine von vielen Serien, die noch kommen werden. Manche werden vielleicht recht ähnlich sein, andere aber fast gar nicht. Ich denke, Bilder sollen für sich sprechen. Nicht jeder wird mit meiner Idee was anfangen können. Na und? Ich kann&#8217;s verkraften. Erklärungen wird es jedenfalls deshalb trotzdem keine geben. Und ich bin auch gespannt auf Resonanz!</p>
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		<title>Passende Models finden</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 12:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tips und Erfahrungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Modelfotografie betreibt, der braucht mindestens ein, besser aber eine Handvoll Fotomodelle. Ich arbeite am liebsten langfristig mit Models zusammen, die ich schon kenne und mit denen es einfach harmoniert. Trotzdem braucht man von Zeit zu Zeit auch mal ein neues Model - und das Abenteuer beginnt&#8230;
Als erstes stellt sich die Frage: wo suchen? Klar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Modelfotografie betreibt, der braucht mindestens ein, besser aber eine Handvoll Fotomodelle. Ich arbeite am liebsten langfristig mit Models zusammen, die ich schon kenne und mit denen es einfach harmoniert. Trotzdem braucht man von Zeit zu Zeit auch mal ein neues Model - und das Abenteuer beginnt&#8230;<span id="more-1113"></span></p>
<p>Als erstes stellt sich die Frage: wo suchen? Klar, das Internet bietet sich an. Vor allem die einschlägigen Communities scheinen interessant, weil man dort viele Modeleinträge findet. Nun mach ich das ja nicht zm ersten Mal, hab meine Erfahrungen gesammelt und versuche deshalb die Sache so effektiv wie möglich anzugehen.</p>
<p>Ich suche also mit Hilfe der Suchfunktion der betreffenden Modelplattform Modelle raus, die meinen Anforderungen möglichst gut entsprechen. Meistens stellt man fest, dass die verfügbaren Auswahlmöglichkeiten nicht wirklich passen (wo ist z.B. die Grenze zwischen sehr schlank, schlank und normal?). Mestens kommt man um mehrerere Anläufe nicht herum und hat viel drunter, das für die eigene Suche gar nicht passt.</p>
<p>Okay, irgendwann sind dann 10 bis 20 in Frage kommende Models ausgewählt und es geht an die Kontaktaufnahme. Ich versuche mich dabei so kurz wie möglich zu fassen, aber trotzdem alles Wichtige zu schreiben, wenn ich ein konkretes Projekt vor habe, damit sofort erkennbar ist: passt für mich oder passt nicht.</p>
<p>Erst mal sollte man damit rechnen, dass man nur von 30-40% der Angeschriebenen überhaupt Antwort erhält. Meist nicht mal ein &#8220;kein Interesse, danke&#8221;. Weil das schon viel über die zu erwartende Zuverlässigkeit des Models sagt, mach ich mir eine Notiz, damit ich die nicht später für ein anderes Projekt noch mal anschreibe. Es bleiben schließlich ein paar übrig, die nach Austausch einiger Mails oder Nachrichten interessant scheinen.</p>
<h2>Vergebliche Mühe</h2>
<p>Wer lesen kann, soll ja angeblich schwer im Vorteil sein, heißt es. Das hilft aber nur was, wenn das <strong>Wollen</strong> dazu vorhanden ist. Wer bloß einen oberflächlichen Blick drauf wirft, wird meistens die Hälfte gar nicht mitkriegen. Antworten wie &#8220;klar hab ich Interesse, was zahlste denn?&#8221; hab ich in dieser Stufe zwar schon längst aussortiert, aber das heißt noch nicht viel.</p>
<p>Mir ist klar, dass Models, die aktiv sind, mit einer Flut von oft unbrauchbaren Anfragen zugemüllt werden. Deshalb fallen Antworten eben kurz aus - verstehe ich vollkommen. Leider ist aber auf Modelseite auch die Strategie weit verbreitet, erst mal nicht genau hinzugucken, was da geschrieben steht. Wird vielleicht ja eh nix. Das führt dazu, dass sich die Terminvereinbarung oft erstaunlich lang hinzieht. Ich hatte schon oft anscheinend zielgerichtet geführte und &#8220;nette&#8221; Kommunikationen. Trotzdem stellt sich erst spät raus, dass was für mich wirklich Wichtiges einfach überlesen wurde (&#8221;Ach so, du willst draußen fotografieren? Nee, das mach ich aber nicht gern!&#8221;).</p>
<p>Ganz Klasse. Damit war der ganze bisherige Zeitaufwand bei diesem Model mal wieder für die Katz&#8230;</p>
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		<title>Erfahrungen mit Nachtaufnahmen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 00:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tips und Erfahrungen]]></category>

		<category><![CDATA[Beatgirl]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte es ja schon angekündigt, dass ich mich mit dem Thema Nachtaufnahmen befassen möchte. Die ersten Versuche habe ich Ende letzter Woche durchgeführt - mit ganz interessanten Ergebnissen.
Die Grenzen von Infrarot
Es hat mich nicht wirklich so arg überrascht: Meine Versuche mit der offenen Kamera in der nächtlichen Großstadt haben nicht die Wunder vollbracht, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte es ja schon angekündigt, dass ich mich mit dem Thema Nachtaufnahmen befassen möchte. Die ersten Versuche habe ich Ende letzter Woche durchgeführt - mit ganz interessanten Ergebnissen.<span id="more-1090"></span></p>
<h2><img class="alignleft" title="Beate nachts am Stachus" src="http://eye.de/pics/beate1.jpg" alt="" width="300" height="492" />Die Grenzen von Infrarot</h2>
<p>Es hat mich nicht wirklich so arg überrascht: Meine Versuche mit der offenen Kamera in der nächtlichen Großstadt haben nicht die Wunder vollbracht, die ich gern gehabt hätte.</p>
<p>Der Grund ist recht einfach: Viele der Lichtquellen sind heute Kaltlicht und geben im Infraroten deshalb nicht viel her. Bei solchem Licht ist der Gewinn an Empfindlichkeit nur lächerlich gering: gerade mal eine Blendenstufe, wenn man&#8217;s sehr großzügig betrachtet.</p>
<p>Okay, dafür lohnt es sich dann natürlich nicht mehr die doch recht kräftigen Farb-Verfälschungen in Kauf zu nehmen, wenn man nicht gerade genau auf diesen Effekt aus ist.</p>
<p>Ich war&#8217;s nicht in dieser Nacht und hab (mit Neutralisationsfilter vor der Frontlinse) zum 1,8/50 mt weit offener Blende bei ISO 3200 gegriffen. Weiter raus vergrößert ist dieses Bild dann doch nicht so rauscharm, wie es zu dem &#8220;glatten Outfit&#8221; und dem Umfeld passen würde. Keine Katastrophe, aber schöner wär&#8217;s schon gewesen.</p>
<p><img class="alignleft" title="Cooles Münchner Girl" src="http://eye.de/pics/beate2.jpg" alt="" width="300" height="460" />Das hat auch ohne Infrarot und nicht ganz rauschfrei (hier am Bildschirm fällt&#8217;s aber eh nicht auf) schon seinen Reiz, finde ich!</p>
<p>Ich habe jedenfalls Blut geleckt und werde die ersten fotografischen Erfahrungen ausschlachten: Auch wenn&#8217;s - wie man sieht - frei Hand geht, schreit die Bildidee nach dem gezielten Einsatz eines Stativs, weil sich damit ja gestalterisch noch interessante Möglichkeiten ergeben: Die Belichtungszeit so wählen, dass das ruhig stehende Model scharf abgebildet wird und Bewegungen im Umfeld (Passanten, die es hier natürlich auch gab) genau nach Maß verwischt werden.</p>
<p>Kommt demnächst, würd ich mal sagen!</p>
<p>Danke sagen möchte ich aber noch bei <a href="http://www.model-kartei.de/sedcard/modell/5339/" target="_blank">Beate,</a> die trotz um diese Jahreszeit nicht mehr sooooo angenehmen Temperaturen mitten in der Nacht mit Disziplin und Ausdauer ganz schön lange bei der Sache war.</p>
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