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	<title>Der eye-Blog</title>
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	<description>Fotografie und Internet</description>
	<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 15:13:17 +0000</pubDate>
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		<title>Lichtobjekte</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 15:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adminsta</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

		<category><![CDATA[Kunstamt Tübingen]]></category>

		<category><![CDATA[Lichtobjekte]]></category>

		<category><![CDATA[Robin Broadfoot]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatte ich noch Gelegenheit, bei der kleinen, aber feinen Ausstellung von Robin Broadfoot vorbei zu schauen, die vom 6.7. bis 31.7. in Tübingen stattfand.

Robin war vor inzwischen fast zehn Jahren bei der Gründung der Bürogemeinschaft Kreuzberg28 dabei, die damals eine ganze Schar von motivierten &#8220;Einzelkämpfern&#8221; vereinigt hatte. Die meisten davon sind längst in alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ich noch Gelegenheit, bei der kleinen, aber feinen Ausstellung von <a href="http://broadfoot-design.com" target="_blank">Robin Broadfoot</a> vorbei zu schauen, die vom 6.7. bis 31.7. in Tübingen stattfand.</p>
<p><span id="more-805"></span><img class="alignnone" title="Lichtobjekt1" src="http://eye.de/pics/lampe1.jpg" alt="" width="500" height="431" /><br />
<br clear="all">Robin war vor inzwischen fast zehn Jahren bei der Gründung der Bürogemeinschaft Kreuzberg28 dabei, die damals eine ganze Schar von motivierten &#8220;Einzelkämpfern&#8221; vereinigt hatte. Die meisten davon sind längst in alle Winde verstreut. Robin hat sein Atelier jetzt im <a href="http://www.kunstamt-tuebingen.de/" target="_blank">Kunstamt Tübingen</a>.<br />
<br clear="all"><img alt="" src="http://eye.de/pics/lampe2.jpg" title="Lichtobjekt2" class="alignnone" width="500" height="488" /><br />
<br clear="all"><img alt="" src="http://eye.de/pics/lampe3.jpg" title="Lichtobjekt3" class="alignnone" width="335" height="500" /><br />
<br clear="all"><img alt="" src="http://eye.de/pics/lampe4.jpg" title="Lichtobjekt4" class="alignnone" width="500" height="420" /><br />
<br clear="all"><img alt="" src="http://eye.de/pics/lampe5.jpg" title="Lichtobjekt5" class="alignnone" width="500" height="448" /><br />
<br clear="all"><img alt="" src="http://eye.de/pics/lampe6.jpg" title="Lichtobjekt6" class="alignnone" width="500" height="375" /><br />
<br clear="all"><img alt="" src="http://eye.de/pics/lampe7.jpg" title="Lichtobjekt7" class="alignnone" width="500" height="409" /></p>
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		<title>Letzte Korrektur</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 21:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adminsta</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tips und Erfahrungen]]></category>

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		<category><![CDATA[Druckfahne]]></category>

		<category><![CDATA[Infrarot-Buch]]></category>

		<category><![CDATA[Inmfrarot-Buch]]></category>

		<category><![CDATA[Korrektur]]></category>

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		<description><![CDATA[So, das Infrarot-Buch nimmt jetzt wirklich Gestalt an: Vor drei Tagen hab ich die Druckfahne zur letzten Korrektur bekommen.
Wer den Begriff nicht kennt: &#8220;Druckfahne&#8221; bedeutet, dass der Schriftsetzer seine Arbeit verrichtet hat und das Buch so gut wie druckfertig ist. Das ist die letzte Gelegenheit, um noch etwas zu korrigieren - also aufmerksam alles noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, das Infrarot-Buch nimmt jetzt wirklich Gestalt an: Vor drei Tagen hab ich die Druckfahne zur letzten Korrektur bekommen.<span id="more-798"></span></p>
<p><img class="alignleft" title="Druckfahne" src="http://eye.de/pics/fahne.jpg" alt="" width="380" height="382" />Wer den Begriff nicht kennt: &#8220;Druckfahne&#8221; bedeutet, dass der Schriftsetzer seine Arbeit verrichtet hat und das Buch so gut wie druckfertig ist. Das ist die letzte Gelegenheit, um noch etwas zu korrigieren - also aufmerksam alles noch mal durchlesen!</p>
<h2>Viel oder wenig Arbeit?</h2>
<p>Na klar, das hängt davon ab, wie großzügig man bisher an die Sache rangegangen ist. Reine Tipp- und Rechtschreibfehler hat der Korrektur schon behoben, der das Manuskript bis vor kurzem hatte. Seiner Meinung nach besonders unglückliche Formulierungen hat er gekennzeichnet und einen Alternativvorschlag gemacht, den ich als Autor akzeptieren oder ablehnen oder natürlich gegen eine ganz andere Formulierung ersetzen konnte. Das liegt jetzt alles schon hinter mir.</p>
<p>Ich merke, wie die letzte Korrekturmöglichkeit doch Anlass zum Grübeln geben kann: Ist das wirklich gut ausgedrückt so, oder kann das nicht auch ganz anders verstanden werden vom Leser? Oder meine mir wohl bekannte &#8220;Krankheit&#8221;: die Neigung zu laaaangen Sätzen, natürlich noch gut geschachtelt. Jetzt sehe ich plötzlich immer wieder Stellen, wo eine Aufteilung in zwei oder sogar drei Sätze bestimmt besser gewesen wäre (nach meinem Empfingen natürlich, also sehr subjektiv).</p>
<h2>Zweifel</h2>
<p>Fast muss ich schmunzeln, über was ich jetzt alles stolpere: an einer Stelle zum Beispiel, wo ich ein Problem erkläre, an dem ich mir noch vor zwei Jahren selber die Zähne ausgebissen habe. Jetzt weiss ich, wie man damit umgehen kann, und habe es auch gut beschrieben. Ausgerechnet jetzt kommt mir der Gedanke, dass meine Theorie zu diesem Problem vielleicht doch Dieses oder Jenes zu stark vereinfacht betrachtet. Könnte es denn nicht doch auch eine Rolle spielen, dass&#8230;?</p>
<p>Natürlich ist das alberne Erbsenzählerei, denn der Leser wird vor allem gute praktische Ratschläge und zuverlässige Warnungen vor Stolperfallen erwarten und nicht eine wissenschaftliche Arbeit! Trotzdem stört es mich, und ich ändere den ganzen Abschnitt so ab, dass er deutlich vorsichtiger formuliert ist an dieser Stelle. - Schließlich steht das nachher in einem BUCH und wird zeitlichen Bestand haben; auch jeder Fehler.</p>
<p>Am Mittwoch ist Deadline für die Druckvorlage. Glücklicherweise, muss ich sagen, denn je mehr Zeit noch ist, umso mehr seltsame Ideen komme ich&#8230;</p>
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		<title>Wie Diplomarbeiten halt so sind&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 22:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Denk mal nach...]]></category>

		<category><![CDATA[Remember]]></category>

		<category><![CDATA[Buch]]></category>

		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Diskettenlaufwerk]]></category>

		<category><![CDATA[Nadeldrucker]]></category>

		<category><![CDATA[Schneider PC 1512]]></category>

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		<description><![CDATA[So, jetzt ist das Manuskript für mein Infrarotbuch beim Verlag, momentan in der ersten Korrektur.
Als ich das Anfang der Woche auf den Server geladen hab (alles zusammen immerhin an die 3 GB Daten) kamen mir gewisse Erinnerungen an meine Diplomarbeit (Psychologie) in der zweiten Hälfte der 80er Jahre. Geschrieben hab ich die damals - ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, jetzt ist das Manuskript für mein Infrarotbuch beim Verlag, momentan in der ersten Korrektur.<span id="more-784"></span></p>
<p>Als ich das Anfang der Woche auf den Server geladen hab (alles zusammen immerhin an die 3 GB Daten) kamen mir gewisse Erinnerungen an meine Diplomarbeit (Psychologie) in der zweiten Hälfte der 80er Jahre. Geschrieben hab ich die damals - ganz modern! - auch schon am PC. Ich hatte noch keinen eigenen, aber ein guter Freund hatte schon einen <a title="Schneider PC 1512" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PC1512" target="_blank"><strong>Schneider 1512</strong></a> - ein tolles Ding mit 512 kB Arbeitsspeicher und 2 Diskettenlaufwerken (5,25 Zoll mit 360 kB Speicherplatz). Festplatte war noch nicht damals (bzw. hätte für 20 MB ein wahres Vermögen gekostet).</p>
<p><img class="alignleft" title="Diplomarbeit 1988" src="http://eye.de/pics/diskette.png" alt="" width="353" height="400" />Alles war ein recht kurioser Ablauf: Auf einer Diskette war natürlich das Betriebssystem drauf (irgendein MS DOS - welche frühe Version, das weiß ich nicht mehr). Die war nötig zum Starten. Auf der zweiten Diskette war das Programm, mit dem man arbeiten wollte. In meinem Fall war das WordPerfect 4.2 gewesen. Alles ging damals über die Funktionstasten und Steuerzeichen. WYSIWYG war noch in weiter Ferne.</p>
<p>Der Text, den man geschrieben hatte, musste natürlich auch irgendwo gespeichert werden. In Frage kam das Laufwerk C: (nein das war <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> die Festplatte, die dieser PC ja nicht hatte!), wohinter sich der Arbeitsspeicher verbarg. Das war zwar bequem, aber auch gefährlich: Einmal hab ich ausgeschaltet und vergessen, dass ich den Text noch nicht auf die Diskette übertragen hatte - schwuppdiwupp, eine Nacht lang Arbeit war weg&#8230;</p>
<p>Das Speichern auf Diskette war eine ziemliche Geduldsprobe, wenn die Datei länger war. Und wenn man mehrere verschiedene Dateien hatte, musste man meist auch erst die Diskette wechseln.</p>
<h2>Das Drucken</h2>
<p>Besonders beeindruckend war dann der Vorgang, den fertigen langen Text (immerhin mehr als 100 Seiten) zu Papier zu bringen. Ein 9-Nadel-Drucker stand mir zur Verfügung. Das Schriftbild war entweder sehr bescheiden (9 Pünktchen halt), oder man musste den Modus für höhere Qualität nehmen. Dazu fuhr das Nadelmonster die Zeile mehrfach ab, um dabei einen infernalischen Lärm zu machen und das Farbband nur so zu verschlingen. Und endlos langsam ging&#8217;s dann natürlich auch. Ich glaub, ich kann heute noch das viele Stunden lange nervige Geräusch hören!</p>
<p>Nach ein paar Seiten war der Druckkopf heiß und die Maschine ging in einen noch langsameren Modus über mit immer wieder Abkühlpausen. Das Papier waren natürlich nicht Einzelblätter, sondern Endlospapier. Es gab gegen Aufpreis die bessere Qualität mit so genannter &#8220;Mikro-Perforation&#8221;, mit der man angeblich die gelochten Ränder für den Papiertransport so abreissen konnte, dass es wie geschnitten aussehen sollte. <em>Angeblich</em>, wie gesagt. Aber man saß auch dafür wieder eine halbe Ewigkeit am Tisch und produzierte Berge von Papiermüll. Sehr beeindruckend!</p>
<h2>Time passes</h2>
<p>Wie gesagt ist das jetzt gerade mal etwas über 20 Jahre her - eigentlich keine lange Zeit. WordPerfect 4.2 ging auf eine einzige Diskette, war also ungefähr 300 kB groß. OpenOffice, mit dem ich gerade das Buch geschrieben hab, braucht 430 MB, also etwas mehr als das 1000fache. Das ist nicht ganz wenig, aber irgendwie doch noch nachvollziehbar (damals aber ganz bestimmt nicht!).</p>
<p>Viel gewaltiger finde ich aber die Dimension, wenn man bedenkt, wieviele Disketten man damals ungefähr hatte (ich glaube, insgesamt höchstens 25). Auf dem Tisch neben meinem Notebook liegt gerade ein USB-Stick (4 GB), winzig klein. Den hab ich mir vorhin für 8,99 Euro gekauft, weil ich meinen anderen verloren hab. Auf dem Stick ist das ganze Buch drauf mit vielen hoch auflösenden Bildern. Und diese Daten hab ich mal kurz per DSL auf den Server des Verlags kopiert - wozu schließlich extra DVD brennen und mit der Post verschicken - ist doch verplemperte Zeit&#8230;</p>
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		<title>Verstoß gegen Abgabenhinterziehung</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 18:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adminsta</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tips und Erfahrungen]]></category>

		<category><![CDATA[Abgaben]]></category>

		<category><![CDATA[CD]]></category>

		<category><![CDATA[Hinterziehung]]></category>

		<category><![CDATA[Oberstaatsanwalt]]></category>

		<category><![CDATA[Verstoß]]></category>

		<category><![CDATA[§170 Abs. 2 StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist nicht mehr lustig: Verstoß gegen Abgabenhinterziehung - verdammt, jetzt haben sie mich also doch erwischt!
Ich weiß, dass die Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, aber das ist wirklich unbemerkt an mir vorbei gegangen, dass man jetzt regelmäßig Abgaben hinterziehen muss! Ehrlich gesagt kann ich mich leider nicht mal dran erinnern, wann und was genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist nicht mehr lustig: Verstoß <strong>gegen</strong> Abgaben<strong>hinterziehung</strong> - verdammt, jetzt haben sie mich also doch erwischt!<span id="more-764"></span></p>
<p><img class="alignleft" title="Verstoß gegen Abgabenhinterziehung" src="http://eye.de/pics/gegen-hinterziehung.jpg" alt="" width="374" height="80" />Ich weiß, dass die Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, aber das ist wirklich unbemerkt an mir vorbei gegangen, dass man jetzt regelmäßig Abgaben hinterziehen muss! Ehrlich gesagt kann ich mich leider nicht mal dran erinnern, wann und was genau ich denn das letzte Mal hinterzogen hätte. Deshalb bin ich auch ziemlich erschrocken: Gut möglich, dass man mich als notorischen Wiederholungstäter einstuft, denke ich.</p>
<p>Natürlich hab ich gleich nachgeschaut, warum ich den Kopf noch mal aus der Schlinge ziehen konnte nach §170 Abs. 2 StPO. Dort steht folgendes: &#8220;Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren einzustellen, wenn kein  genügender Anlass zur Anklageerhebung besteht.&#8221;</p>
<p>Welchen Schluss soll ich aber daraus jetzt ziehen: Meint man, wenn man genauer schaut, wird sich schon noch was finden lassen, dass ich wenigstens ein paar kleinere Abgaben hinterzogen hab, so dass damit kein Anlass zur Anklageerhebung besteht und man mich laufen lassen kann? Vielleicht sollte ich also wenigstens feierlich geloben, dass das in Zukunft nicht mehr vorkommen wird, dass ich meine Abgaben ein weiteres Mal einfach bezahle statt sie zu hinterziehen? Ob ich mich wohl von einem Anwalt in dieser Angelegenheit beraten lassen sollte? Schwierig, schwierig, schwierig&#8230;</p>
<p>Hier das ganze Schreiben, wer&#8217;s lesen mag: <a title="Ermittlungsverfahren" href="http://eye.de/pics/brief-verstoss.jpg" target="_blank">Link</a></p>
<p>Etwas beunruhigt bin ich aber auch darüber, dass das Schreiben ja von einem &#8220;elektronischen Oberstaatsanwalt&#8221; zu kommen scheint, der nicht unterschreiben kann, wofür er selbstverständlich mein volles Mitgefühl hat! Aber dass so einer dann so folgenschwere Ermittlungen leitet - ich glaube, da hab ich schon wieder eine wichtige Änderung nicht mitgekriegt.</p>
<p><strong>Ob das alles vielleicht was mit dieser dubiosen CD mit Bankdaten aus der Schweiz zu tun hat?</strong></p>
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		<title>Portraits in Infrarot</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 21:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adminsta</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Infrarot macht staunen]]></category>

		<category><![CDATA[Portrait-Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine spannende Sache liegt an: Für mein Infrarot-Buch werde ich das Thema Infrarot-Portraits und wahrscheinlich noch zusätzlich Infrarot-Akte auf eine ganz besondere Weise fotografieren.Bisher hatte ich mich damit abgefunden, dass solche Bilder eben immer eine entsprechend sorgfältige Photoshop-Bearbeitung brauchen. Nach ausgiebigeren Versuchen sehe ich das aber anders: Mit dem entsprechenden Wissen sollte es auch möglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine spannende Sache liegt an: Für mein Infrarot-Buch werde ich das Thema Infrarot-Portraits und wahrscheinlich noch zusätzlich Infrarot-Akte auf eine ganz besondere Weise fotografieren.<span id="more-760"></span>Bisher hatte ich mich damit abgefunden, dass solche Bilder eben immer eine entsprechend sorgfältige Photoshop-Bearbeitung brauchen. Nach ausgiebigeren Versuchen sehe ich das aber anders: Mit dem entsprechenden Wissen sollte es auch möglich sein, dass eine Visagistin das Modell so vorbereitet, dass die meisten störenden Effekte schon vor der Aufnahme vermieden werden.</p>
<p>Momentan beschäftigt mich die Idee, ein zwar helles, aber vom Gesamtausdruck her doch relativ normal wirkendes Gesicht mit den typischen Infraroteffekten der Landschaftsbilder zu kombinieren. Genau das war es nämlich bisher, was ich als Gestaltungsmöglichkeit vermisst habe.</p>
<p>Für Mitte April sind erste Versuche geplant. Ich berichte ausführlicher, sobald Ergebnisse vorliegen.</p>
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		<title>Abenteuer Buch</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 22:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adminsta</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Infrarot macht staunen]]></category>

		<category><![CDATA[Tips und Erfahrungen]]></category>

		<category><![CDATA[Autor]]></category>

		<category><![CDATA[Buch]]></category>

		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, wie ein kleines Abenteuer kommt es mir schon vor: das Buch Digitale Infrarotfotografie, an dem ich schreibe.
Als ich den Autorenvertrag unterschrieben habe, war mir durchaus klar, dass es mit reichlich Arbeit verbunden sein wird, denn schließlich schüttelt man 300 Seiten nicht mal eben so aus dem Ärmel. Ich musste aber nicht lang überlegen, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wie ein kleines Abenteuer kommt es mir schon vor: das Buch <a href="http://eye.de/irstart.shtml"><strong>Digitale Infrarotfotografie</strong></a>, an dem ich schreibe.<span id="more-745"></span></p>
<p>Als ich den Autorenvertrag unterschrieben habe, war mir durchaus klar, dass es mit reichlich Arbeit verbunden sein wird, denn schließlich schüttelt man 300 Seiten nicht mal eben so aus dem Ärmel. Ich musste aber nicht lang überlegen, ob ich Lust zu diesem Projekt hatte, denn - beim Durchforsten der eye-Homepage wird man&#8217;s wohl schon gemerkt haben - die Infrarotfotografie ist längst zu meinem zentralen fotografischen Thema geworden.</p>
<p>Es ist das Ungewisse und Überraschende, das bei dieser Fotografie außerhalb des Sichtbaren auch dann bestehen bleibt, wenn man schon eine Menge Erfahrungen damit gesammelt hat. Es geht mir auch heute, nach vielen Tausend IR-Aufnahmen, noch immer so, dass eine besondere Spannung bestehen bleibt, wie das Bild im Endeffekt tatsächlich &#8220;rauskommen&#8221; wird, wenn es fertig ausgearbeitet ist. Obwohl digital, hat diese Fotografie doch etwas davon bewahrt, das früher der belichtete, aber noch nicht entwickelte Film hatte. Im Kopf waren die Bilder fertig - ob sie nachher in der Dunkelkammer auch wirklich so erscheinen würden, das blieb doch immer was Mystisches.</p>
<h2><img class="alignleft" title="Cover Infrarot-Buch" src="http://eye.de/pics/cover300.jpg" alt="" width="300" height="301" />Das Überraschende</h2>
<p>Ganz ähnlich empfinde ich jetzt den Prozess des Entstehens des Buchs. Natürlich schreibe ich nicht aus dem hohlen Bauch heraus, sondern ich habe eine ziemlich detaillierte Struktur, wie der Inhalt wachsen wird. Das Buch ist ja aber nicht nur Schreibarbeit, sondern die Bilder, die rein kommen, sind genau so wichtig. Mindestens 90 Prozent der Bilder waren schon fertig, als ich mit der Zusammenstellung begann. Umso mehr staune ich jetzt aber, dass viele Bilder in diesem Prozess eine Art Eigenleben entwickelt haben: Viele Ausarbeitungen stelle ich mir jetzt für das Buch nach kurzer Zeit doch &#8220;irgendwie anders&#8221; vor. Die meisten Bilder stehen ja in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Text (also Beschreibungen und Erklärungen) - und plötzlich verliert wieder ein Bild seine &#8220;Eignung&#8221; für diesen Zusammenhang, weil ich merke, dass ich es jetzt, mit dem Text dabei, anders anschaue. Und oft greife ich dann doch zu anderen Versionen des selben Bilds oder mache mich sogar neu an die Fein-Ausarbeitung.</p>
<p>Nicht nur die Fotografie jenseits des Sichtbaren birgt also Überraschungen, sondern mit Blick auf den Kontext Buch entwickeln auch schon zwei oder drei Jahre alte IR-Bilder wieder &#8220;ein neues Leben&#8221;.</p>
<p>Mir ist längst klar geworden, dass dieser Vorgang mit dem Abgeben des Manuskripts und dem anschließenden Druck für mich kein Ende finden wird. Im Grunde kennt das ja jeder: Ein Bild, das man im Rahmen an die Wand hängt, kann sich in seiner Ausstrahlung und Wirkung allein dadurch ändern, dass man es jeden Tag viele Male sieht. Manche (eher wenige) Bilder sind &#8220;stabil&#8221;, während andere nach Wochen oder Monaten deutlich &#8220;an Kraft verlieren&#8221;.</p>
<p>Ich bin schon sehr neugierig, wie es sein wird, wenn ich nach ein oder zwei Jahren das Buch durchblättern werde&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>ebay - nie wieder!</title>
		<link>http://eye.de/wordpress/?p=731</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 20:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adminsta</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Denk mal nach...]]></category>

		<category><![CDATA[Bewertungssystem]]></category>

		<category><![CDATA[ebay]]></category>

		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>

		<category><![CDATA[PayPal]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin einer der ebay-User aus der echten Frühzeit, als das in Deutschland noch gar nicht ebay hieß, sondern Alando und als es noch vollständig kostenlos war (was man heute fast schon für ein Gerücht hält, daß es sowas Unkommerzielles jemals gegeben haben soll).
Nun, jeder Interessierte weiß, wie ebay heute organisiert ist und daß es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin einer der ebay-User aus der echten Frühzeit, als das in Deutschland noch gar nicht ebay hieß, sondern Alando und als es noch vollständig kostenlos war (was man heute fast schon für ein Gerücht hält, daß es sowas Unkommerzielles jemals gegeben haben soll).<span id="more-731"></span></p>
<p>Nun, jeder Interessierte weiß, wie ebay heute organisiert ist und daß es inzwischen &#8220;ganz schön fett was kostet&#8221;, wenn man was verkaufen will. Über die Höhe der Gebühr will ich mich auch gar nicht auslassen, denn jeder kann wohl selber abschätzen, ob der Handel noch lohnt oder eher nicht. Wer das nicht schafft, sondern auf den Leim geht, mit dem hab ich wenig Mitgefühl.</p>
<p>Was mich jetzt endgültig verprellt hat, ist auch etwas ganz Anderes: Das Verkaufen hab ich ja nach einer sehr unerfreulichen Erfahrung vor ungefähr anderthalb Jahren längst eingestellt (mir wurde damals die nicht ganz niedere Gebühr doppelt abgebucht; kann ja mal passieren, keine Frage - aber die Prozedur, die nötig war, um das unrechtmäßig eingezogene Geld wieder zu kriegen, war weit jenseits der Grenze des Zumutbaren). Ich war nun nie einer der &#8220;Größeren&#8221;, sondern hab pro Jahr nur 10-15 Transaktionen getätigt, viel davon absoluter Kleinkram. Die ganze Prozedur des Handels auf ebay ist aber nach und nach klammheimlich dermaßen krass <strong>kommerzorientiert und käuferunfreundlich</strong> geworden, daß mein Ausstieg deshalb einen Blog-Beitrag verdient.</p>
<h2>Das Bewertungssystem</h2>
<p>Von den ersten Tagen an war das ebay-Bewertungssystem die große Stärke dieser Plattform gewesen: Als Käufer konnte man sofort sehen, wieviele positiv bewertete Transaktionen ein Verkäufer schon abgewickelt hatte, und natürlich auch die Zahl der negativen - mit meist detailliertem Kommentar dabei. Man konnte also selber abschätzen, wie vertrauenswürdig einem der einzelne Verkäufer erschien und danach entscheiden, ob man bieten wollte oder nicht.</p>
<h2>Nichts ist mehr wie es war</h2>
<p>Ursprünglich war die Auktionsplattform ebay für rein privaten Handel konzipiert. Es gab zwar kommerziell tätige Händler, aber sie fielen nicht auf und hatten die genau gleichen Rechte und Pflichten, also keinerlei Bevorzugung.</p>
<p>Diese Zeiten sind schon lang vorbei. ebay verdient heute einen erheblichen Teil (ich vermute, es wird sogar mehr als die Hälfte sein, hab aber nicht recherchiert) an Händlern. Weil man die natürlich bei der Stange halten möchte, gibt es eine große Zahl speziell auf Händler zugeschnittene Tools und Angebote. Wer es genau wissen möchte, könnte es sicher mit mehreren Stunden Zeitaufwand nachlesen - aber welcher Käufer tut das schon?</p>
<p>ebay verdient vor allem am Verkauf prozentual und wird deshalb sehr daran interessiert sein, daß möglichst viele Auktionen zu einem möglichst hochpreisigen Abschluß führen - wie reell das auch immer sein mag.</p>
<p>Nun funktioniert der Handel bei ebay aber traditionell auf Vertrauensbasis. Ich erinnere mich noch gut, daß ich am Anfang sehr im Zweifel war, ob ich an einen wildfremden Menschen, den ich noch nicht einmal gesehen hatte, gutgläubig einen Geldbetrag überweisen sollte in der Hoffnung, daß er die versprochene Ware schon schicken würde und daß die auch tatsächlich dem angepriesenen Zustand entsprechen würde.</p>
<p>Ganz ehrlich: ich bin dieses Risiko eine ganze Zeit lang nur mit sehr niederpreisigen Artikeln eingegangen; heute denke ich wieder, das war eine sehr gute Entscheidung!</p>
<h2>ebay zehrt von seinen Lorbeeren</h2>
<p>Seltsam leichtsinnig, aber es ist schon fast Norm: Vorkasse an Hinz und Kunz ist angesagt! Ist ja kein Risiko, denn die Gefahr einer negativen Bewertung ist ja das mächtige Damoklesschwert, und PayPal steht doch angeblich für Verluste gerade im Ernstfall.</p>
<p>Wie bitte: Sind Sie da wirklich sicher? Wie naiv und leichtgläubig sind Sie eigentlich? Es stimmt, daß PayPal (ebay-Tochter, wie überraschend!) eine gewisse Absicherung für den ebay-Handel bietet. Haben Sie sich das aber mal genauer durchgelesen? Also ich fand&#8217;s SEHR ernüchternd (und zeitraubend, weshalb es wohl nicht viele wirklich lesen werden&#8230; - Absicht? Gott bewahre!!!).</p>
<p>Ich hatte bisher zwei Mal näher mit PayPal zu tun (beides Lappalbeträge). Fall eins ging komplett in die Hose (meine Daten kamen leider nicht an - &#8220;sorry, mit MacOS haben wir ein kleines Problem&#8230;&#8221; - ich hab&#8217;s dann irgendwann aufgegeben) und Fall zwei endete sehr desilusionierend. Meine sicher nicht repräsentative Erfahrung war jedenfalls unerfreulich genug: Laß bloß die Finger von PayPal!</p>
<h2>Wie, ohne PayPal?</h2>
<p>Sorry, aber da können wir Ihnen leider fast nix bieten. Ist aber natürlich Ihre eigene Schuld, wenn Sie so bockig sind&#8230;</p>
<blockquote><p>Fakt ist: Man wird gedrängt, im Interesse der eigenen &#8220;Absicherung&#8221; jeden Handel nur über PayPal abzuwickeln. Wer&#8217;s tut, sollte eine Portion Geduld mitbringen, bis man sein Geld hat (honny soit qui mal y pense - ein Schelm, wer Böses dabei denkt), und wer&#8217;s nicht tut, der ist ja selber Schuld, wenn er eine schlechte Erfahrung macht.</p></blockquote>
<p>Ich hätte noch viel dazu zu sagen, will dieses Nebenthema aber nicht breittreten, denn das Andere ist auch noch ergiebig genug.</p>
<h2>Morsche Balken</h2>
<p>Wußten Sie übrigens schon, daß der Verkäufer gewisse (gar nicht so geringe!) Möglichkeiten hat, eine negatve Bewertung entfernen zu lassen (übrigens sogar ungewohnt leicht auffindbar)? Der Käufer hat dieses Recht natürlich nicht. Das werden Sie doch sicher verstehen.</p>
<p>Ich bin auf dieses dubiose Feature nur zufällg gestoßen, weil ich als nur gelegentlicher ebay-User natürlich nicht immer auf dem laufenden bin. Bemerkenswert, muß ich aber schon sagen! Tatsächlich ist das ja ein Schuß Breitseite in das Bewertungssystem, das sicher noch die meisten User als Qualitätskriterium ansehen. Man bedenke aber halt, daß ebay natürlich nur an den Verkäufern verdient. Dementsprechend sind die Käufer nur insofern von Belang, als sie natürlich soweit bei der Stange gehalten werden müssen, daß weiterhin möglichst viele Transaktionen abgeschlossen werden.</p>
<h2>Kritische Kommunikationsmöglichkeiten minimieren</h2>
<p>Haben Sie schon mal versucht, an ebay selbst eine Email zu schicken? Sollten Sie aber mal, ist ganz lehrreich! Das Problem geht schon los mit dem Finden einer Emailadresse. Weit und breit Fehlanzeige. Man braucht das ja auch nicht, denn kommuniziert soll schließlich mit den ebay-internen Tools werden. Dumm halt, wenn man sich aber aus irgendeinem Grund nicht mehr einloggen kann.</p>
<p>Nach hartnäckigem Suchen findet man tatsächlich mal eine Emailadresse. Man sollte aber nicht glauben, daß man dort auch eine Antwort kriegt. Na gut, Hartnäckigkeit ist also gefragt. Und irgendwann kommt sogar Antwort: was Vorgefertigtes, aus mehreren Textbausteinen zusammengeklickt.</p>
<p>Die weitere Problem-Kommunikation sieht dann ähnlich aus. Jedes Mal antwortet einem jemand anderes. Sehr sinnvoll sowas. Mein Eindruck war sofort, daß es nicht um die Lösung des Problems geht, sondern nur darum, den User solange hinzuhalten bis es ihm zu blöd wird. Erst als ich ziemlich unfreundlich wurde und angekündigt hab, die gesamte Kommunikation öffentlich zu machen, ging es plötzlich ganz einfach. Und natürlich hat man zutiefst bedauert, mich verärgert zu haben!</p>
<p>Nett finde ich auch die mögliche Länge eines Bewertungskommentars für einen Handel: stattliche 80 Zeichen, also grad mal eine halbe SMS. Nun soll mir bitte niemand erzählen, das wäre nötig, weil sonst die ebay-Server zusammenbrechen würden! Der ganze redundante Werbemüll macht ein Vielfaches aus. Haben Sie übrigens schon mal versucht, einen nicht total primitiven Vorgang in 80 Zeichen inklusive Leerzeichen verständlich darzustellen? Illusorisch. Ist aber aus naheliegendem Grund auch nicht erwünscht, daß Andere irgendwas nachvollziehen können, das über ein &#8220;negative Bewertung, weil die Ware erst nach 4 Wochen kam und schadhaft war&#8221; raus geht (73 Zeichen übrigens&#8230;).</p>
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		<title>Akt und Ruinen</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 21:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adminsta</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Denk mal nach...]]></category>

		<category><![CDATA[Akt]]></category>

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		<category><![CDATA[Fabrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist ja schon lange mein bevorzugtes Thema, früher viel intensiver als heute. Oft kommen Fragen dazu und ich krieg zu hören: &#8220;Das Bild verstehe ich nicht.&#8221;
Ich will also mal etwas dafür tun, dieses Nicht-Verstehen aus der Welt zu schaffen.
Sinnsuche
Es gibt eine ganze Reihe Standardfragen, die mich - ehrlich gesagt - immer amüsieren. Beim hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja schon lange mein bevorzugtes Thema, früher viel intensiver als heute. Oft kommen Fragen dazu und ich krieg zu hören: &#8220;Das Bild verstehe ich nicht.&#8221;<span id="more-710"></span></p>
<p><img class="alignleft" title="Akt und Ruinen" src="http://eye.de/pics/akt-und-ruinen.jpg" alt="" width="268" height="400" />Ich will also mal etwas dafür tun, dieses Nicht-Verstehen aus der Welt zu schaffen.</p>
<h2>Sinnsuche</h2>
<p>Es gibt eine ganze Reihe Standardfragen, die mich - ehrlich gesagt - immer amüsieren. Beim hier gezeigten Bild wären die etwa folgender Art: Was macht das Modell hier in dieser Umgebung? Warum ist sie nackt? Wieso hat sie Handschuhe an? Und wieso trägt sie an so einem Ort Stöckelschuhe?</p>
<p>Erstaunlich finde ich dabei immer, daß der Fragende anscheinend ganz ernsthaft nach einem <strong>Sinn</strong> in dem ganzen Arrangement sucht. Ungefähr so, als wäre ich gerade vorbei gekommen, hätte entdeckt, Mensch, da steht ja eine Nackte - also schnell die Kamera gezückt und Feuer frei&#8230;</p>
<p>Aber nein. Er ahnt ja schon, daß es so nicht gewesen sein wird: &#8220;Fotograf und Modell, da steckt bestimmt <strong>was Geplantes</strong> dahinter. Der Fotograf ist bestimmt mit Absicht dort hin gegangen. Das war nicht nur Zufall. Und jetzt will ich alles haarklein erfahren, was er sich <strong>dabei gedacht</strong> hat!&#8221;</p>
<h2>Erwartungen sind so eine Sache&#8230;</h2>
<p>Ab und zu hat mich das auch verunsichert, ich geb das gerne zu. Es hat eine ganze Zeit gedauert, bis mir klar wurde, was da passiert:</p>
<blockquote><p>Ich selber gehe gar nicht mit einer solchen Sichtweise an meine Aktfotografien heran. Warum sollte ich denn krampfhaft um einen großen &#8220;Inhalt&#8221; bemüht sein, und wozu braucht so ein Bild denn unbedingt einen Sinn nach Art &#8220;normalen&#8221; Verhaltens; also ein vernunftgeleitetes Handeln, das da erwartet wird?</p></blockquote>
<p>Erst ganz allmählich ist mir klar geworden, daß ich so eine ruinenhafte Umgebung ja einfach als <strong>eine dekorative Kulisse</strong> empfinde, die im Grunde genauso gut mit viel Aufwand in einem entsprechend großen Studio aufgebaut sein könnte.</p>
<p><img class="alignleft" title="Astrid im Stahlwerk" src="http://eye.de/pics/astrid-stahlwerk.jpg" alt="" width="299" height="400" />Bei einem Studiofoto werden die Requisiten ganz selbstverständlich als das gesehen, was sie nun mal sind: Staffage, die vielleicht eine gewisse Stimmung rein bringen oder verstärken soll, aber mehr nicht.</p>
<h3>&#8220;Ruinenstudio&#8221;</h3>
<p>Für mich erfüllt eine Fabrikruine tatsächlich den Zweck eines Studios. Ich verzichte drauf, meine Hintergründe und Requisiten aufzubauen. Ich mache mich auf und suche mir das aus, was mir als Umfeld atmosphärisch für meine Aktfotos gefällt. Alles ist schon fertig und wird nicht angetastet. Nichts wird &#8220;dekoriert&#8221;, und es wird auch nicht groß &#8220;aufgeräumt&#8221;. Und ich finde es auch nur konsequent, daß ich keine künstlichen Lichtquellen und auch keine Reflektoren einsetze. Nicht deshalb, weil ich das als &#8220;Sakrileg&#8221; ansehen würde, sondern ich finde einfach, daß das vorhandene, oft sehr spärliche Licht eine herrlich gestaltbare Stimmung liefert, denn indem ich auf Feinheiten achte und ja auch selber entscheide, ob ich reichlicher oder knapper belichte, ist der verfügbare Spielraum meist riesengroß.</p>
<p>So ist mir mein &#8220;natürliches Studio&#8221; die liebste Umgebung, die mir genau die Stimmungen liefert, die ich in einem Studio erst mühsam konstruieren müßte. Und dazu wäre ich, ganz ehrlich, auch einfach viel zu faul!</p>
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		<title>Die Seherin unter der Glocke</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Denk mal nach...]]></category>

		<category><![CDATA[Akt]]></category>

		<category><![CDATA[Anspruch]]></category>

		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

		<category><![CDATA[Model]]></category>

		<category><![CDATA[Portrait]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum fotografieren Sie Models? Das ist eine komische Frage? Finde ich nicht, denn Modelfotografie hat soviele Aspekte, daß man ruhig mal etwas näher drüber nachdenken sollte.
Nicht schwer zu erraten: Nach &#8220;was Realem&#8221; sieht das nicht aus, sondern es wird wohl &#8220;was irgendwie Inszeniertes&#8221; gewesen sein, das der Fotograf hier eingefangen hat.
Verschiedene Ebenen
Viele Hobbyfotografen geben an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum fotografieren Sie Models? Das ist eine komische Frage? Finde ich nicht, denn Modelfotografie hat soviele Aspekte, daß man ruhig mal etwas näher drüber nachdenken sollte.<span id="more-682"></span></p>
<p><img class="alignleft" title="Seherin unter der Glocke" src="http://eye.de/pics/DSCF5069c500.jpg" alt="" width="317" height="500" />Nicht schwer zu erraten: Nach &#8220;was Realem&#8221; sieht das nicht aus, sondern es wird wohl &#8220;was irgendwie Inszeniertes&#8221; gewesen sein, das der Fotograf hier eingefangen hat.</p>
<h2>Verschiedene Ebenen</h2>
<p>Viele Hobbyfotografen geben an, daß Menschen eines ihrer bevorzugten Foto-Themen seien. Gemeint sind dabei oft die typischen Erinnerungs-Fotos von Familienfesten (Onkel Alfons mit Tante Gerda auf Opas 76. Geburtstag usw.) oder die klassischen Urlaubsbilder (Ehefrau vor dem Eiffelturm usw.) mit steif aufgestelltem, krampfhaft lächelndem viel zu klein abgebildetem Mensch vor bekannter Sehenswürdigkeit (die Botschaft lautet: guck, da waren wir - Beweisfoto!).</p>
<p>Wer&#8217;s etwas anspruchsvoller will, der erklärt wenigstens, bei seinen Fotos würde sich&#8217;s um Portraits handeln. Aber weit gefehlt, wenn man jetzt denkt, es hätte irgendeine zwischenmenschliche Interaktion stattgefunden. Oft greift der Fotografierer zum Tele und schießt aus sicherem Abstand. Die Bilder wirken tatsächlich meist lebendiger, weil immerhin insofern eine bewußte Bildgestaltung stattfindet als er aufmerksam beobachtet und versucht im &#8220;besten Moment&#8221; auf den Auslöser zu drücken.</p>
<h3>Regie kommt ins Spiel</h3>
<p>Fotografie mit Model heißt mindestens: Der Mensch vor der Kamera weiß, daß er fotografiert wird, und es soll nicht nur ein schneller Schnappschuß werden, sondern <strong>etwas als Selbstzweck Gestaltetes</strong> soll entstehen.</p>
<p>Diese Art von Fotografie gibt gar nicht vor etwas zu dokumentieren (die Frage nach der Ähnlichkeit zwischen Bild und fotografiertem Mensch wird damit auch unwichtiger), sondern der Fotograf und sein Modell versuchen gemeinsam eine (im Prinzip beliebige) Idee in ein Bild umzusetzen.</p>
<h3>Wenig genutzte Möglichkeiten</h3>
<p>Obwohl damit ja jeder Fotograf wissen müßte, daß er hier seiner Kreativität völlig freien Lauf lassen und - wenn&#8217;s ihm grad Spaß macht - auch eine &#8220;künstliche Welt&#8221; arrangieren kann, in der er sein Modell agieren läßt, wird auffällig wenig von dieser Freheit Gebrauch gemacht. Wenn man nämlich die Modelbilder in den großen Communities anschaut, fällt schnell auf, daß sich der Einfallsreichtum doch sehr in Grenzen hält.</p>
<h3>Liegt&#8217;s am Fotograf oder am Model?</h3>
<p>Man sollte sich klar drüber sein, daß Fotografie mit Model ein <strong>Gemeinschaftsprodukt</strong> entstehen läßt und deshalb drauf angewiesen ist, daß &#8220;die Chemie stimmt&#8221; und man die gleiche Sprache spricht, was die Bildideen angeht. Ich vermute, vielen geht es nicht wirklich um perfektionierte Ergebnisse, sondern man will vor allem ein Model oder einen Fotograf nach dem anderen durch hecheln, damit man sich mit einer möglichst langen Liste an Bewertungen und Referenzen groß tun kann.</p>
<p>Dabei wäre es meiner Erfahrung nach wesentlich ergiebiger, mit einem Model, wo&#8217;s einfach paßt, langfristig immer wieder zusammen zu arbeiten.</p>
<h3>Alibifunktion</h3>
<p>Ja, die sollte man auch nicht ganz vergessen! Unter dem schönen Etikett Akt gibt&#8217;s natürlich auch die Hobbyfotografen, denen eine Peepshow dann doch nicht zusagt, aber der &#8220;Sexfaktor&#8221; bei ihren Fotos obenan steht. Die wird man dann mit Kamera bewaffnet über die sogenannten &#8220;Erotik-Messen&#8221; pilgern sehen oder einen möglichst schlüpfrigen &#8220;Workshop freizügiger Akt&#8221; nach dem andern konsumieren.</p>
<p>Dürfen sie meinetwegen ja auch gerne - bloß ist das nicht die Model-Fotografie, die ich meine!</p>
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		<title>Schräge Vögel</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 18:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Typen gibt es...]]></category>

		<category><![CDATA[Bildsprache]]></category>

		<category><![CDATA[Dynamik]]></category>

		<category><![CDATA[Live]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht leb ich ja hinterm Mond und hab die Gründung eines Geheimbunds verschlafen. Oder es handelt sich vielleicht sogar um eine ernsthafte körperliche Störung? Oder schlimmer noch: die Kamera kaputt?
Wie auch immer, unübersehbar ist: Es werden immer mehr, die &#8220;schrägen Vögel&#8221; mit den wild gekippten Fotos.
Vorsichtige Annäherung
Ich schalte also den &#8220;Stichelmodus&#8221; aus und versuch&#8217;s ernsthaft: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht leb ich ja hinterm Mond und hab die Gründung eines Geheimbunds verschlafen. Oder es handelt sich vielleicht sogar um eine ernsthafte körperliche Störung? Oder schlimmer noch: die Kamera kaputt?<span id="more-652"></span></p>
<p>Wie auch immer, unübersehbar ist: Es werden immer mehr, die &#8220;schrägen Vögel&#8221; mit den wild gekippten Fotos.</p>
<h2>Vorsichtige Annäherung</h2>
<p>Ich schalte also den &#8220;Stichelmodus&#8221; aus und versuch&#8217;s ernsthaft: Ich frage mich, was die Botschaft ist, die Fotografen darin sehen, die Kamera mit Absicht nicht waagrecht oder senkrecht zu halten. Ist das nur ganz besonders cool, oder soll das etwas ausdrücken, das sich mir in den meisten solchen Bildern einfach nicht erschließt?</p>
<h3>Auf der Suche nach Dynamik</h3>
<p>Ich hab gelernt, daß ein kippendes Bild gestalterisch geeignet ist, um eine (bevorzugt schnelle) Bewegung zu unterstreichen und die Dynamik zu betonen. Soweit so gut.</p>
<p>Wenn ich mir aber die Mehrzahl der gekippten Fotos anschaue, fällt mir auf, daß der Effekt dem, was auf dem Bild zu sehen ist, meistens widerspricht: Da ist keine Bewegungsunschärfe zu sehen, sondern es stehen oft auf mich eher versteinert und gelangweilt wirkende Personen unverkennbar regungslos in der Gegend herum.</p>
<p>Man mache mal ein Experiment: Nimm eine irgendwo im Internet zusammen gesammelte Auswahl schräg gestellter Modelfotos und richte sie einfach mal gerade, so daß der Hintergrund stimmt. Oft merkt man: Jetzt ist das nur ein ganz gewöhnliches, nicht mal besonders ausdrucksstarkes Foto, an dem die Ecken schräg gestutzt wurden, und weiter nichts. <strong>Das Dynamikelement ist im Bild selber gar nicht enthalten.</strong> Es war nur ein willkürlich drüber gestülpter billiger Effekt, der auch noch fehl am Platze war.</p>
<blockquote><p><em><strong>Mein Eindruck ist:</strong> </em></p>
<p><em>Es wird mit der Assoziation gemogelt: Hier tobt das Leben. Der Fotograf war live dabei! Er hatte nicht mal die Zeit, die Kamera gerade zu richten. Aber er hat die Ruhe bewahrt und es geschafft, diesen einmaligen kurzen Moment im Foto einzufangen - Dramatik pur!</em></p></blockquote>
<p>Das gradgerichtete Bild zeigt oft die rauhe Wirklichkeit: Ein Model spult eher teilnahmslos seine Standardposen ab und dem Fotograf fällt leider auch nix Besseres ein.</p>
<p>Da muß man natürlich ein bißchen mehr Dynamik ins Bild bringen, und dann wird das schon&#8230;</p>
<p><span style="color: #008080;">Falls sich übrigens jemand wundert, daß es zu diesem Beitrag keine Bilder zu sehen gibt: Ich hab&#8217;s mir lange überlegt und wollte schon. Ich fand&#8217;s aber unpassend, rein zur Illustration selber Bilder dieses Stils nachzumachen. Und über einen Link (schaut her, hier ist so einer!) jemand an den virtuellen Pranger zu stellen wäre unpassend gewesen.</span></p>
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