Letzte Korrektur
So, das Infrarot-Buch nimmt jetzt wirklich Gestalt an: Vor drei Tagen hab ich die Druckfahne zur letzten Korrektur bekommen.
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Fotografie und Internet
So, das Infrarot-Buch nimmt jetzt wirklich Gestalt an: Vor drei Tagen hab ich die Druckfahne zur letzten Korrektur bekommen.
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Das ist nicht mehr lustig: Verstoß gegen Abgabenhinterziehung - verdammt, jetzt haben sie mich also doch erwischt!
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Eine spannende Sache liegt an: Für mein Infrarot-Buch werde ich das Thema Infrarot-Portraits und wahrscheinlich noch zusätzlich Infrarot-Akte auf eine ganz besondere Weise fotografieren.
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Ja, wie ein kleines Abenteuer kommt es mir schon vor: das Buch Digitale Infrarotfotografie, an dem ich schreibe.
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Alles, wovon sich nicht jeder sofort selber überzeugen kann, daß es nicht wie behauptet ist, läßt eine ganze Brut an oft ziemlich wilden Gerüchten gedeihen. Infrarot-Fotografie ist davon auch betroffen.
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TfP hieß ursprünglich Time for Prints, also Abzüge von den Bildern als Honorar. Auch zu digitalen Fotozeiten ist Zusammenarbeit auf ähnlicher Basis noch aktuell.
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So, der erste große Schub Bilder für das erste Infrarot-Projekt des Jahres 2009 ist im Kasten: Friedhöfe!
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Daß auf Infrarotfotos Landschaftsaufnahmen meistens aussehen, als wäre es tiefster Winter gewesen, kann man auf meinen Bildern ja zur Genüge sehen. Weil ich unter dem Menüpunkt “Infrarot” viel im Detail erkläre, will ich das hier nicht noch einmal wiederholen. Hier soll es um ein paar der verblüffenden Effekte gehen, über die man auch als Infrarot-Gewohnter immer wieder stolpert.
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Viele Fotoamateure meiden inszenierte Portraits wie der Teufel das Weihwasser, weil das “ja immer so künstlich” wirken würde. Stattdessen gehen sie auf Portrait-Jagd mit Tele aus der Ferne, fast wie sich ein Tier-Fotograf im Gebüsch versteckt und geduldig auf seine Foto-Beute wartet.
Ich möchte ein paar simple Tips geben, wie man das Künstliche vermeiden kann.
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Der Fotograf macht die Bilder, nicht die Kamera
Ich sag’s ganz ehrlich: Obwohl ich manchmal gern eine kleine Immer-Dabei-Kamera hätte, hab ich keine digitale Kompakte, weil mich die Bedienung dieser Kameras pausenlos nerven würde. Ihre Philosophie ist grundlegend anders als die meiner früher heiß geliebten Rollei 35. Die Rollei war superkompakt, extrem robust (über meine ist sogar mal ein Auto drüber gefahren - Reparaturkosten 30 DM), mit sehr guter Optik und vollmechanisch. Schon vom Preis her waren nicht Urlaubsknipser die Käufergruppe, sondern Leute, für die Belichtungszeit, Blende und Belichtungsmessung kein Fremdwort waren.
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