Es lohnt die Mühe, sich einmal etwas näher mit den Möglichkeiten und der Wirkungsweise der Ebenenmodi zu befassen. Heute möchte ich den Ebenenmodus "Weiches Licht" genauer unter die Lupe nehmen (Anmerkung: Leider hat Adobe beim Wechsel von Photoshop 6 / 7 zu CS die Benennung einiger Modi geändert, was ich ziemlich unsinnig finde, weil das nur Verwirrung stiftet).
Links sehen wir ein Bild in der Hintergrundebene, das teilweise durch drei unterschiedlich helle Streifen in Ebene 1 abgedeckt wird. Als Ebenenmodus ist "Normal" eingestellt, also deckend. |
Wenn der Ebenenmodus von Ebene 1 auf "Weiches Licht" gewechselt wird, ist die Hintergrundebene sichtbar (die Beschriftung habe ich hier natürlich weg gelassen). Unter dem schwarzen Bereich von Ebene 1 erscheint das Bild dunkler, unter dem weißen heller. Nur exakt 50% Helligkeit bleiben wirkungslos. |
Das bedeutet, daß man mit dem Ebenenmodus "Weiches Licht" ein feines Werkzeug in der Hand hat, um partiell Bildteile ganz subtil aufzuhellen oder abzudunkeln. Das scheint erst einmal wenig beeindruckend, da es ja auch die Werkzeuge Abwedler und Nachbelichter gibt, die doch extra dafür gemacht sind. Tatsächöich können die aber nicht im entferntesten mithalten.
Hier noch ein Beispiel, das einen Eindruck von den Möglichkeiten gibt:
Das unveränderte Originalbild.
Im Beispiel unten ist im Screenshot der Ebenenpalette zu sehen, was in Ebene 1 vorliegt.

Photoshop-Tipps
Aktualisiert am 28.12.2011