Zur Serie "To Be A Model" (5.9.2004)

Der Titel "To Be A Model" ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern dahinter verbirgt sich ein - wie ich finde sehr interessantes - Projekt von Bernhard Jung, bei dem ich Gastfotograf sein durfte. Wir kennen uns aus mehreren Fotokursen und inzwischen zwei kleinen, aber feinen Ausstellungen einer Fünfergruppe. Um mehr über das Projekt zu erfahren, einfach mal hier einen Blick drauf werfen:

http://to-be-a-model.de

Zu den hier gezeigten Fotos: Wir waren insgesamt vier Fotografen mit vier Newcomer-Models, die an diesem Tag zum ersten Mal vor der Kamera standen. Die Idee war eigentlich, dass regelmäßig gewechselt wird. Ich hab mich aber auf zwei beschränkt, weil ich einfach Zeit brauche, bis ich mich auf jemand vor der Kamera eingestellt habe und ein Draht da ist. Mir hat der Nachmittag viel Spaß gemacht und ich finde, für absolute Neulinge sind sehr gute Ergebnisse raus gekommen. Das bestätigt mich darin, dass Professionalität eines Models zwar den Einstieg für den Fotografen erleichtert, aber andererseits keine Voraussetzung für gelungene Aufnahmen ist.

Nach Umstieg auf Digital war das mein erstes Modelshooting. Ich stelle dabei ganz beruhigt fest, dass für mich vieles mir wesentlich Erscheinende fast gleich geblieben ist (ich mache nicht mehr Aufnahmen pro Stunde, ich schaue mir die Bilder kaum mal zwischendurch an, ich nehme immer noch gerne ein Stativ...). Das zeigt mir, dass man mit einer professionellen Spiegelreflex-Digitalen jenseits des Spielzeug-Levels arbeitet und nicht ständig durch Geblinke und Gepiepse abgelenkt wird. Ich hab nämlich zwischendurch fast vergessen, was für eine Kamera ich in der Hand habe, und so sollte es auch sein als Voraussetzung für kreatives Arbeiten.

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