Zur Serie "Lexa" (Feb. 2005)

Die zweite Serie von meinem Shooting mit Lexa einen Tag später werden viele vielleicht seltsam und irritierend finden: so seltsame Farben, schwarz-weiß, farbig und ganz offensichtlich bearbeitete Bilder durcheinander - irgendwie fehlt da doch die durchgehende Linie, oder?

Klar, dieser Meinung kann man schon sein! Dass schon vom Thema her trotzdem ein verbindendes Glied da ist, wird man kaum übersehen. Man vergleiche aber diese Bilder aber mal mit der Serie Lexa I. Mich fasziniert dabei die Spannweite des Ausdrucks, den Lexa sehr überzeugend rüber bringen kann. Es wird noch eine dritte Serie folgen, die hier nochmals aus dem Rahmen fällt.

Die so unterschiedliche Bearbeitung der Bilder sehe ich deshalb gar nicht als Bruch oder Inkonsequenz, sondern als ganz legitimen Versuch, einfach mal nebeneinander ganz verschiedene Ausarbeitungen stehen zu haben. Ich hab dabei versucht, für jedes Bild eine Variante zu finden, die für mich die Stimmung integriert, die ich darin sehe. Dabei bin ich mir schon der Tatsache bewusst, dass der Fotograf selber nicht nur das fertige Bild hat, sondern auch von der Erinnerung an das Umfeld und die Atmosphäre bei der Aufnahme stark beeinflusst wird.

Gerade das finde ich sehr spannend.

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