Optimale Vorbereitung Ihrer Daten
Gleich vorne weg: Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, daß unbemerkt völliger Unfug ausbelichtet wird. Jede einzelne Bilddatei durchläuft eine Basiskontrolle, die für den Belichter-Treiber "unverdauliche" Eigenschaften entdeckt. Wenn Ihr Auftrag solche Problemdaten enthält, wird er automatisch aus der Belichterschlange ausgeklinkt und eine interne Warnmeldung erzeugt. Für alle typischen Problemfälle habe ich Skripten zur Korrektur vorbereitet. Sie merken davon höchstens dadurch etwas, daß Ihr Auftrag einen Tag Bearbeitungszeit zusätzlich braucht, weil er nach Korrekturdurchlauf aus organisatorischen Grüden wieder hinten in der Belichterschlange landet.
So vermeiden Sie unnötige Wartezeiten:
Bei der Basiskontrolle wird auf folgende Merkmale geprüft:
- Farbmodus RGB
- Farbtiefe 8 Bit pro Kanal
- keine Alphakanäle (Auswahlen)
- Hintergrundebene (nicht "Ebene 0")
- nicht mehrere Ebenen
- eventuell vorhandene Schrift in Pixelgrafik umgewandelt ("Rastern Text" in Photoshop)
Eine Abweichung bei einem oder mehreren Merkmalen klinkt den Belichtungsauftrag aus der Belichterschlange aus und erzeugt eine interne Warnung. Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, weil ich die betreffenden Dateien einzeln überprüfe und nicht ungesehen einen Automatismus drüber laufen lassen möchte.
Noch ein Wort zum Thema Farbprofile:
Die Kalibrierung des Belichters wurde auf das am häufigsten verwendete Farbprofil sRGB abgestimmt. Wenn bei Ihren Bilddateien ein anderes Farbprofil verwendet (z.B. Adobe RGB) und dieses in die Datei eingebunden wurde, müssen Sie nichts ändern. Einen sichtbaren Unterschied habe ich aber auch bei ausgiebigen Versuchen nicht feststellen können. Es lohnt also nicht, extra ein "besseres" Profil als sRGB zu verwenden.